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CREATIVE EUROPE: Förderprogramm für Europas audiovisuelle Branche sowie die Kultur- und Kreativsektoren von 2014 bis 2020

Die Europäische Union hat eine umfassende Strategie für das neue Programm CREATIVE EUROPE entwickelt. Damit begegnet sie den Herausforderungen, vor denen die audiovisuelle Branche und die Kulturbereiche stehen: Die Vielzahl von Kulturen und Sprachgebieten in Europa erschwert die Verbreitung von Werken stark. Der Einfluss von Globalisierung und Digitalisierung auf die Entstehung und Zugänglichkeit von audiovisuellen Werken bewirkt, dass sich das Rezeptionsverhalten des Publikums in einem ständigen Wandel befindet. Hinzu kommt eine chronische Unterfinanzierung in allen Bereichen.

Mit einem Budget von 1,46 Milliarden Euro über die nächsten sieben Jahre ist CREATIVE EUROPE seit dem 1. Januar 2014 am Start und vereint damit die bisherigen Programme MEDIA und KULTUR. Das Programm baut auf Erfahrung und Erfolg der früheren Programme aus, die die Kultursektoren und die audiovisuelle Branche seit mehr als 20 Jahren unterstützen.

Dabei werden 56% der Gelder für das Teilprogramm MEDIA und 31% für das Teilprogramm KULTUR ausgegeben. Weitere 13% stehen programmübergreifenden Maßnahmen zur Verfügung, unter anderem ab 2016 für einen Garantiefonds, der voraussichtlich mit 121 Millionen Euro ausgestattet wird und kleinen und mittleren kulturellen und kreativen Unternehme den Zugang zu Krediten durch Bürgschaften erleichtern soll.

Die vorrangigen Ziele des Programms sind: Projekten einen europäischen Mehrwert zu geben, um ihren internationalen Erfolg zu vergrößern, die Professionalisierung auf internationalem Terrain der Akteure zu fördern sowie die Erschließung neuer Publikumskreise.

CREATIVE EUROPE soll gewährleisten, dass mehr Menschen den Reichtum der inspirierenden, kreativen und künstlerischen Schätze, die Europa zu bieten hat, für sich entdecken.


Service und kontakte

In Deutschland stehen den Antragstellern und den verschiedenen Branchen die fünf CREATIVE EUROPE Desks zur Verfügung. Diese befinden sich in Bonn (Schwerpunkt EU-Kulturförderung) sowie Düsseldorf, Hamburg, München und Potsdam (Schwerpunkt Teilprogramm MEDIA) und sind bei den dortigen Filmförderungen bzw. bei der Kulturpolitischen Gesellschaft angesiedelt. Sie bieten individuelle Beratung, Informationsmaterial, Fachveranstaltungen und Vernetzung mit den europäischen Branchen und Sektoren.

Alle Informationen: http://creative-europe-desk.de

CREATIVE EUROPE DESK BERLIN-BRANDENBURG

Susanne Schmitt (Leitung), Uta Eberhard, Mirja Frehse

August-Bebel-Straße 26-53, 14482 Potsdam, Tel. 0331 743 87 50

CREATIVE EUROPE DESK HAMBURG

Christiane Siemen (Leitung), Jürgen Abel, Lisa Emer, Britta Erich

Friedensallee 14-16, 22765 Hamburg, Tel. 040 390 65 85

CREATIVE EUROPE DESK MÜNCHEN

Ingeborg Degener (Leitung), Ewa Szurogajlo

Sonnenstraße 21, 80331 München, Tel. 089 54 46 03 30

CREATIVE EUROPE DESK NRW

Heike Meyer-Döring (Leitung)

c/o Film- und Medienstiftung NRW, Kaistraße 14, 40221 Düsseldorf, Tel. 0211 930 50 14

CREATIVE EUROPE DESK KULTUR

Sabine Bornemann (Leitung), Mareike Thillmann, Beate Aikens, Christiane Dohms

c/o Kulturpolitische Gesellschaft, Haus der Kultur, Weberstraße 59a, 53113 Bonn, Tel. 0228 20 13 50

 

 


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